Teenager Portraits
Man will ja seine Teenager nicht enttäuschen. Und die haben ja doch oft große Ansprüche wenn es um die eigenen Fotos geht. Bei uns allen voran die Haare, die müssen sitzen.
Man will ja seine Teenager nicht enttäuschen. Und die haben ja doch oft große Ansprüche wenn es um die eigenen Fotos geht. Bei uns allen voran die Haare, die müssen sitzen.
Und dann will man immer überhaupt sehr cool aussehen. Da ist schon ein wenig Feingefühl gefragt - die vermeintlich coolen Posen sind oft für Fotos nicht extrem gut geeignet, da muss man dann einen Mittelweg finden und diplomatisch vorgehen. Aber meistens ist mein Pubertier super offen und probiert gerne alle möglichen Posen freiwillig aus, da hab ich echt ein Glück. Da sind wir uns eigentlich immer schnell einig. Wichtig ist, dass es Spaß macht und was ganz wichtig ist, der Respekt für alle eventuellen Unsicherheiten darf absolut nicht fehlen. Schon als Erwachsener ist die Situation vor der Kamera nicht einfach, wir haben alle unsere vermeintlichen und in den meisten Fällen eingebildeten Makel aber gerade als Jugendlicher oder Jugendliche ist das oft ziemlich verstärkt.
Da ist es mir ganz wichtig mal zuzuhören und ein wenig zu plaudern, oft kriegt man dann schon mit, wo die vermuteten “Probleme” liegen und kann die dann schnell ausräumen. Mit ein bisschen Geduld und Einfühlungsvermögen sind dann nachher alle happy. Und es kann auch echt helfen, das Selbstbild zu verbessern und einiges an Ängsten auszuräumen.





Eine kleine Portraitsession…
Jedes Jahr, wenn es dann schon Richtung Winter geht, gibt es bei uns zu Hause Fotoshootings. Wir machen immer ein paar Portraits und ein paar Familienfotos. Super Weihnachtsgeschenke, das ist bei uns schon ein Fixpunkt und vor allem Oma und Opa können die neuen Fotos meistens schon gar nicht erwarten.
Jedes Jahr, wenn es dann schon Richtung Winter geht, gibt es bei uns zu Hause Fotoshootings. Wir machen immer ein paar Portraits und ein natürlich auch Familienfotos. Super Weihnachtsgeschenke, das ist bei uns schon ein Fixpunkt und vor allem Oma und Opa können die neuen Fotos meistens schon gar nicht erwarten.
Meine Tochter und ich haben jetzt die erste Fotosession absolviert und ein paar schöne Portraits gemacht. Mit dem richtigen Equipment sind es nur ein paar Handgriffe und man kann total viele unterschiedliche Portraitstile ausprobieren.
Allein die Farbe des Hintergrunds macht einen Wahnsinnsunterschied in der Bildwirkung. Die Lichtquellen und Positionierung des Lichts können ein Portrait auch komplett verändern. Leuchte ich das Gesicht komplett aus oder setze ich bewusst Schatten um den Ausdruck des Gesichts zu unterstreichen. Schatten können das Gesicht wunderbar modellieren und den Charakter eines Menschen toll betonen. Dabei entstehen oft sehr kunstvolle Portraits. Immer ist das aber möglicherweise nicht gewünscht. Bei einem Bewerbungsfoto beispielsweise, möchte ich wahrscheinlich lieber das ganze Gesicht ganz natürlich sehen.
Auch die Art der Lichtquelle selbst trägt etwas zum Ausdruck des Portraits bei. Verwende ich weiches Licht aus einer Softbox beispielsweise, habe ich recht viel Licht überall, auch im Hintergrund und nur sanfte Schatten. Bei einem gerichteten Blitzkopf dagegen wird nur das Motiv oder sogar nur Teile davon scharfkantig angeleuchtet, der Rest “versinkt” in dunklen harten Schatten. Und dazwischen gibt es unzählige Möglichkeiten, von den Unterschieden durch Kameraeinstellungen und Posen gar nicht zu sprechen.
In nur einer ungefähr einer Stunde haben wir eine ganze Reihe an unterschiedlichsten Fotos gemacht, ganz einfach bei uns im Wohnzimmer. Ich zeige euch hier mal eine kleine Auswahl davon. Ihr möchtet auch mal neue Portraits machen? Meldet euch einfach bei mir! Ich freu mich!













Ein Abend in Wien…
Letztens war ich auf einem Konzert. Aber es war nicht nur irgendein Konzert, sondern die Band meiner ältesten Freundin. Eine richtige Wiener Band, Wiener Texte zur Rockmusik. Und ganz viel Stimmung.
Diesmal war ich nicht nur als Gast dort, sondern habe auch fotografiert. Die Band hatte 15-jähriges Jubiläum und das gehört natürlich gefeiert. Falls du neugierig geworden bist - die Band heißt Krautfleisch und du findest alle Infos und die nächsten Konzerte hier. Große Empfehlung von mir!
Konzertfotos sind immer eine besondere Herausforderung. Schlechte Winkel zum Motiv, fast unfotografierbare Lichtverhältnisse, Menschen im Weg… Wirklich nicht leicht. Aber dafür auch sehr spannend. Musik ist so oft pure Emotion, und die einzufangen, liebe ich einfach. Was für ein Abend!
Home Office?
Letzte Woche hab ich ein wunderschönes Familienshooting von zu Hause aus gemacht. Okay das ist jetzt etwas geschummelt. Es war nicht bei mir zu Hause. Ich hatte die große Freude eine Familie zu besuchen, sie einen halben Tag zu begleiten und dabei ihren Alltag zu dokumentieren. Bei so einer Familienreportage bekommt die Phrase “Erinnerungen festhalten” ein ganz neues Level.
Letzte Woche hab ich ein wunderschönes Familienshooting von zu Hause aus gemacht. Okay, das ist jetzt etwas geschummelt. Es war nicht bei mir zu Hause. Ich hatte die große Freude eine Familie zu besuchen, sie einen halben Tag zu begleiten und dabei ihren Alltag zu dokumentieren. Bei so einer Familienreportage bekommt die Phrase “Erinnerungen festhalten” ein ganz neues Level.
An was möchte man sich später mal erinnern? Wie es wirklich war oder? So die ganze Zeit. Und genau diese vielen, kleinen Momente am Weg gehen in der Wucht des Alltags meistens irgendwie verloren. Wer hält schon das gemeinsame Mittagessen am Feiertag fest? Ist doch kein besonderer Anlass. Und das ist genau das Problem. Eigentlich ist es aber doch besonders. Es ist das was das zu Hause zum Zu Hause macht. Gemeinsam was kochen, gemeinsam essen, gemeinsam spielen, einfach nur gemeinsam sein, ohne großen Anlass. In den “normalen” Klamotten, an die man sich oft so gut erinnert, weil man sie so gern daheim anhat. In der vertrauten Umgebung, in der man sich so wohl fühlt, wo man ganz man selbst sein kann. Durch diese kleinen Momente wachsen Menschen zusammen und fühlen sich geborgen in ihrer kleinen Welt. Ich finde das schon sehr besonders.
Und so hat es mich total gefreut, in eine so besondere Welt eintauchen zu dürfen. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und war eine wirklich wunderbare Erfahrung. Wir haben einfach nur Zeit gemeinsam verbracht und ich habe währenddessen fotografiert. Ich bin wirklich dankbar für das Vertrauen und die Offenheit, die ich genossen habe - nach ganz kurzer Zeit war die Kamera vergessen und ich war einfach nur Teil eines tollen Tages.
Weil es sich aber natürlich auch anbietet, haben wir auch ein paar “gestellte” Familienbilder gemacht. Dadurch, dass alle schon “aufgewärmt” waren, waren die in wenigen Minuten im Kasten und alle hatten beim Posieren einen Riesenspaß.
Herausgekommen sind an diesem Tag wirklich tolle Erinnerungen an kleine Alltagsomente, aber auch gemeinsame Bilder für die Wohnzimmerwand.



























Fotoshooting im Aufzug?
Ich hatte gerade ein Riesenglück. Kennt ihr diese richtig alten Wiener Aufzüge? Die bei denen man schon ein wenig Angst hat einzusteigen? Aussehen tun sie aber supercool. Und wenn man dann noch seine beste Freundin in sowas fotografieren darf, ist das schon was richtig feines.
Ich hatte gerade ein Riesenglück. Kennt ihr diese richtig alten Wiener Aufzüge? Die bei denen man schon ein wenig Angst hat einzusteigen? Aussehen tun sie aber supercool. Und wenn man dann noch seine beste Freundin in sowas fotografieren darf, ist das schon was richtig feines.
Eigentlich unvorstellbar, ein Fotoshooting in einem Aufzug. Wenig Platz, schlechtes Licht, das Ding sollte ja auch was tun - sehr schlechte Voraussetzungen für gute Fotos. Aber. Wenn die beste Freundin, die Sängerin ist, den Lift zu ihrem Proberaum einfach mal blockieren darf, weil dort niemand ist, kann man das schon mal probieren. Noch dazu müsstet ihr diesen Lift sehen. Richtig toller senfgelber Wiener Retrostyle Lift. Es leben die 60er Jahre. Architektonisch nicht bahnbrechend, aber der sieht schon so richtig urig aus. Wenn die Freundin dann auch noch perfekt passenden Mantel und Tasche hat, kann das alles.
Ganz einfach wars natürlich nicht, weil wie schon vermutet, die Lichtsituation ist alles andere als ideal. Finsterer Gang und kein Fenster im Aufzug. Nur ein kleines Deckenlicht in der Kabine. Also erst ganz klassisch mit Blitz, aber dann hab ich mir gedacht, dem Deckenlicht muss man auch eine Chance geben. Und gut wars. Hat mir echt gefallen. Platzmäßig wars schon recht knapp, der Gang ist grad mal ein paar Schritte breit. Aber dann halt 35 mm drauf, also ein wenig weiter als man normalerweise für Menschenbilder nimmt, aber ich muss sagen, das hat gar nicht gestört. Für den schönen Schein noch ein Pro Mist Filter und ich war happy. Freundin auch. Ein super Abend!